Jazz im Kulturkreis

 

Markus Stockhausen Group

TALES

                                                                              

Markus Stockhausen – Flügelhorn, TP

Jeroen van Vliet – Piano, Keyboard

Stephan Braun – Cello

Christian Thomé – Drums

 

Vier improvisierende Musiker – sie gehören zu den Besten ihres Fachs.

Der Gewinner des deutschen Jazzpreises für Blechblasinstrumente 2021 Markus Stockhausen präsentiert für sein Quartett eine neue Besetzung mit dem Pianisten Jeroen van Vliet.

 

Spielfreude und meisterliches Können – farbenreiche Kompositionen, inspirierte Improvisationen und intuitives Spiel fügen sich zu einem harmonischen Ganzen, den Instrumenten werden ungeahnte Klänge entlockt. Alle Musiker benutzen auch elektronische Erweiterungen ihrer Instrumente.

Sie sind sowohl im klassischen Fach wie auch im Jazz virtuos zuhause und stellen einen hohen Anspruch an ihre Tonkultur, immer auf der Suche nach dem „magischen Augenblick“ auf der Bühne.

Durch ihr intuitives Zusammenspiel bringen sie mit musikalischem Feingefühl innere Welten zum Klingen. Sie werfen sich die Themen wie Bälle zu, mitunter komplexe, virtuose Ton- oder Akkordfolgen, lebhaft und jazzig, dann wieder harmonisch-melodiös, ruhig und innerlich.

Ein fesselndes musikalisches Erlebnis.

 

 

 

Beethoven 5. Klavierkonzert

Sinfoniekonzert der Essener Philharmoniker

Beethoven 5. Klavierkonzert

Rudolf Buchbinder, Klavier

Essener Philharmoniker, Karl-Heinz Steffens, Dirigent

Ludwig van Beethoven Konzert Nr. 5 Es-Dur

für Klavier und Orchester, op.73

Anton Bruckner Sinfonie Nr. 6

Der fast 40-jährige Beethoven ist bereits schwerhörig und schreibt weiterhin unbeirrt großformatige Musikstücke. Auch äußere Einflüsse können seiner Kreativität nichts anhaben – 1809 ist immerhin das Jahr, in dem Wien von Napoleons Truppen belagert wird. Doch Beethoven schreibt beharrlich sein 5. Klavierkonzert. Das Soloinstrument emanzipiert sich hier sehr stark vom Orchester und darf gleich zu Beginn solistisch in einer fantasiehaften Einleitung brillieren. Und der heroische Gesamtcharakter des Konzerts trug ihm schließlich im angelsächsischen Raum den Beinamen „Emperor“ ein. 1879 bis 1881: Es ist bei vielen Komponisten ein Leitmotiv, dass sie mit ihren Werken niemals zufrieden sind, und das gilt par excellence für Anton Bruckner. Von den meisten seiner Kompositionen existieren verschiedene Fassungen, weil er immer wieder Retuschen vornahm. Nicht so bei seiner 6. Sinfonie, mit der er erklärtermaßen absolut zufrieden war, seine „keckste“ Sinfonie, wie er sie nannte.

Anmeldeschluss: 29.09.2022

Kammerkonzert Bach – Beethoven – Schubert – Franck

Mit freundlicher Unterstützung der Alice und Hans Joachim Thormählen Stiftung, Ratingen.

Johannes Brzoska (Violine), Daniel Vincent Streicher (Klavier)

Das Programm führt quer durch 3 Epochen der Violinsonaten – Literatur: von Bachs meisterhaften „Sei Soli“, in welchen er die Violine das erste Mal als polyphones Soloinstrument beleuchtet, über die Wiener Klassik, von welcher gleich 2 Vertreter zu hören sind: den frühen, noch klassischen Beethoven und Schubert, der mit seiner revolutionären Harmonik bereits die Epoche der Romantik einleitet, bis zu einem der meistgespielten Hauptwerke der romantischen Sonatenliteratur: César Francks Violinsonate in A-Dur.

 

Programm:

Johann Sebastian Bach (*1685 in Eisenach   +1750 in Leipzig) 

Sonate für Violine Solo Nr.1 g-moll

I.  Adagio

II. Fuga – Allegro

 

Ludwig van Beethoven (*1770 in Bonn   +1827 in Wien)

Sonate für Klavier und Violine D-dur Op.12 Nr. 1

I. Allegro con Brio

II. Thema con variazioni: Andante con moto

III. Rondo: Allegro

 

Franz Schubert  (*1797 in Wien  +1828 in Wien)

Sonatine für Violine und Klavier g-moll Op.137 Nr.3

I. Allegro giusto

II. Andante

III. Allegro vivace

VI. Allegro moderato

 

-Pause-

 

César Franck (*1822 in Lüttich   +1890 in Paris)

Sonate für Violine und Klavier A-dur

I. Allegretto ben moderato

II. Allegro

III. Ben moderato – Recitative-Fantasia

IV. Allegretto poco mosso

 

 

Johannes Brzoska, geb. 1998, ist Violinist, Komponist und Filmschaffender.

Nach seinem Jungstudium bei Nikolai Mintchev in Essen studierte er zunächst bei Prof. Anke Dill an der HMDK Stuttgart und seit 2020 an der UdK Berlin bei Prof. Nora Chastain. Weitere Impulse erhielt er u.a. von Prof. Mintcho Mintchev, Prof. Svetlin Roussev, Prof. Kolja Blacher, Prof. Mihaela Martin, Prof. Latica Honda-Rosenberg und Prof. Ingolf Turban (München). Er ist Preisträger zahlreicher Wettbewerbe, u.a. beim „Bundeswettbewerb Jugend Musiziert“, beim „Musikpreis des Lyonsclub Stuttgart-Schlossgarten“ und zuletzt beim Gyarfas Violinwettbewerb der Berliner Musikhochschulen. Als Mitglied des Bundesjugendorchesters führten ihn Tourneen früh in große Konzertsäle auf der ganzen Welt. Seine Konzerttätigkeit – solistisch wie in diversen kammermusikalischen Ensembles – führte ihn zu internationalen Festivals, wie den „Donaueschinger Musiktagen“, der „European Chamber Music Academy Leipzig“ (EKAL), dem „Sozopol Apollonia Festival“ und zuletzt den Thüringer Bachwochen . Er spielt eine Violine von Nicolas Lupot aus dem Jahre 1806, welche ihm von der „Alice und Hans Joachim Thormählen-Stiftung“ zur Verfügung gestellt wird. In seiner Jugend entdeckte er zudem sein Interesse am Film und an der Komposition, welche für ihn zwei weitere wesentliche Stützen seines künstlerischen Schaffens ausmachen. So schrieb er 2014 die Auftragskomposition „LiaiSons“, welche im Rahmen der Folkwang Woche für Neue Musik vom „Ensemble CRUSH“ uraufgeführt wurde. Zahlreiche weitere Stücke folgten. Seit 2018 ist er als Filmschaffender tätig und drehte seitdem mehrere Kurzfilme, zuletzt den fünfundzwanzigminütigen Kurzspielfilm „DORT, WO DIE MÜHLE STEHT“.

 

 

Daniel Vincent Streicher (*2002 in Berlin) begann mit dem Klavierspiel im Alter von vier Jahren. Er erhielt Klavierunterricht bei Frau Prof. Galina Iwanzowa, Herrn Prof. Dr. Thomas Menrath und Stefan Lietz. Seit 2019 studiert er in der Klavierklasse von Prof. Björn Lehmann. Er war lange Jahre Jungstudent am Julius-Stern-Institut der Universität der Künste Berlin wo er ab dem Sommersemester 2021 regulär studiert.

Bereits mit 10 Jahren trat er als Solist mit Mozarts Klavierkonzert KV 467 in der Berliner Philharmonie auf. Im Rahmen des Mozart-Festes in Schwetzingen im Oktober 2018 führte er mit dem Philharmonischen Orchester Heidelberg das 2. Klavierkonzert von L. van Beethoven auf.

Daniel ist Preisträger zahlreicher nationaler sowie internationaler Wettbewerbe.

Er war bester in seiner Altersgruppe des Chopin-Wettbewerbs in Budapest 2014 und erster Preisträger des Bechstein-Wettbewerbs 2014 vierhändig mit seiner Schwester Tabea, sowie beim internationalen Klavierwettbewerb Clavicologne in Aachen 2016. Weitere Preise erhielt er beim Steinway-Wettbewerb 2010, Paul Hindemith-Wettbewerb 2010 und beim Hans von Bülow-Wettbewerb 2012 und 2015. Im April 2019 wurde ihm der erste Preis beim internationalen Klavierwettbewerb Carl Maria von Weber Wettbewerb in Dresden zuerkannt, im August 2020 der Kulturpreis des Internationalen Theodor Leschetizky Klavierwettbewerbs.

Gemeinsam mit seinem Duopartner Lewin Kneisel (Klarinette) wurde er 2016 mit dem „WDR3 Klassikpreis“ der Stadt Münster sowie mit dem 1. Preis beim Genzmer-Wettbewerb in München ausgezeichnet.
Darauf folgte eine Einladung zu einer Tournée nach Japan.

Seit 2010 nahm er regelmäßig an „Jugend musiziert“ teil und erhielt immer 1. Preise, beim Bundeswettbewerb 2017 und 2018 mit Höchstpunktzahl, verbunden mit Stipendien der Deutschen Stiftung Musikleben und der Jürgen-Ponto-Stiftung.

Daniel konzertierte in den wichtigen Konzerthäusern Berlins wie der Philharmonie, dem Konzerthaus und der Deutschen Oper. Weitere Konzerte führten ihn in andere Städte Deutschlands, in die Niederlande, die Schweiz und Ungarn sowie zu renommierten Musikfestivals wie den Dresdner Musikfestspielen, dem Schleswig-Holstein Musikfestival oder dem Oberstdorfer Musiksommer.

Wertvolle musikalische Anregungen erhielt er durch Meisterklassen bei Martin Helmchen, Eldar Nebolsin, Dmitrij Baschkirow und Klaus Hellwig.

 

 

 

Anne Sophie Mutter / Royal Philharmonic Orchester Vasily Petrenke, Leitung Anne-Sophie Mutter, Violine// AUSGEBUCHT!!

 

Anne-Sophie Mutter gilt als eine der bedeutendsten Künstlerpersönlichkeiten unserer Zeit, als
Violinvirtuosin genießt sie internationales Renommee.                                                                                                                                           

1977 gelang ihr der künstlerische Durchbruch im Alter von nur 17 Jahren, als sie unter Herbert von Karajan bei den Salzburger Pfingstkonzerten debütierte.

Im Jahr 1987 gründete sie zur Förderung junger Violintalente die Rudolf-Eberle-Stiftung, welche
in die von ihr im Jahr 2008 gegründete Anne-Sophie Mutter Stiftung überging.

Anne-Sophie Mutter die Stargeigerin und der Universalmusiker Previn waren nicht nur zeitweise
durch eine Ehe miteinander verbunden, sondern auch durch ihre gemeinsame Leidenschaft für die
Musik. André Previn war ein Ausnahmemusiker, dessen Kreativität kaum eine Grenze kannte. Sein
2005 komponiertes Violinkonzert „Anne-Sophie“ ist der Geigerin auf dem Leib geschneidert: Mit
ihrem kraftvollen Ton und ihrer erhabenen Virtuosität versteht sie wie keine andere, die lyrische
Brillanz der hohen Lagen zu entwickeln, und den Horizont zwischen schillernden Kontrasten auszuloten.
Mit Leonard Bernsteins Ouvertüre zu „Candide““ und Sergej Rachmaninows Sinfonischen Tänze op.45
rundet das Royal Philharmonic Orchestra das Programm spielerisch ab.

Leonard Bernstein Ouvertüre zu „Candide“
André Previn Violinkonzert „Anne-Sophie“
Sergej Rachmaninow Sinfonische Tänze op. 45

Anmeldeschluß 20.04.2022
Kartenanzahl begrenzt auf 10 Personen
Biete Mitfahrgelegenheit

Benefizkonzert für die Ukraine / Der Kulturkreis Hösel unterstützt diese begrüßenswerte Initiative.

 

Die Stiftung Haus Oberschlesien teilt mit:

Das Benefizkonzert im Haus Oberschlesien am 26. März 2022 um 18 Uhr findet statt. Auf Grund einer Erkrankung im Duett Marta Wryk / Sina Kloke musste die Stiftung Haus Oberschlesien jedoch auf ein anderes Programmangebot ausweichen. „Dies ist jedoch genauso hochwertig und erstklassig, wie das Geplante und wir rücken musikalisch sogar noch etwas näher an die Ukraine heran“, erklärt Stiftungsvorsitzender Sebastian Wladarz die Planänderungen und versichert, dass vorgesehen ist, das Konzert mit Frau Wryk und Frau Kloke in baldiger Zukunft nachzuholen.

Statt Arien und Lieder wird es in der „Oberschlesischen Botschaft“ nun Kammermusik und ein Klaviersolo geben. Am Flügel gibt ein Bekannter wieder sein Können zum Besten: Aleksandar Filić, der schon zwei Konzerte des Zyklus „Salon Silesia“ gestaltet hat. Im Solopart spielt der Düsseldorfer Pianist vom schlesisch-jüdischem Komponisten Moritz Moszkowski: (geb. in Breslau, 1854-1925): Vier polnische Tänze (Mazurka E-Dur, Mazurka G-Dur, Polonaise h-Moll, Krakowiak G-Dur). Danach geht es musikalisch weiter in Richtung Ukraine mit Modest Mussorgski (1839-1881) und den Klavierstücken „Am Südufer der Krim“ und „Das große Tor von Kiew“ sowie „Promenade“ (beide aus „Bilder einer Ausstellung). Den kammermusikalischen Teil bestreitet Filić dann mit seinen Kollegen Zuzana Ermlová (Violoncello) und Alexander Fröhlich (Violine). Gegeben wird das bekannte Klaviertrio No. 4 Op.90 von Antonín Leopold Dvořák. Unter dem Namen „Dumky“ ist es eines von seinen bekanntesten Werken. Dumky, die Mehrzahl des slavischen Wortes dumka, stammt aus dem Ukrainischen. Während des neunzehnten Jahrhunderts begannen Komponisten aus anderen slawischen Ländern damit, die duma als eine klassische Form für introvertierte, in sich versunkene Kompositionen (mit wenigen heiteren Zwischenabschnitten) zu benutzen.

„Wir freuen uns alle, dass es gelungen ist, so kurzfristig ein neues, tolles Programm aufzubieten. Mit einem Repertoire slawischer Musik hoffen wir, viele Menschen auf eine musikalische Reise durch Osteuropa mitnehmen zu können und ihre Herzen zu erreichen. Alles für einen guten Zweck“, heißt es aus dem Haus Oberschlesien. Wie schon berichtet steht das Konzert unter der Schirmherrschaft des Präsidenten des Landtags Nordrhein-Westfalen André Kuper.  

Info:

Der 1980 in Belgrad, Serbien geborene Pianist Aleksandar Filić lebt und arbeitet seit 2002 in Düsseldorf. Wie bei künftigen Berufsmusikern nicht unüblich, hat er schon sehr früh mit dem Klavierspiel angefangen und es irgendwann zum Arbeits- und Lebensinhalt gemacht. Er ist Absolvent des Musikkonservatoriums „Mokranjac“ in Belgrad (1998). 2001 schloss er sein Klavierstudium an der Musikhochschule in Belgrad ab. Seinen Meisterkurs legte er 2002 in Baden bei Wien ab. Zusätzlich erwarb er 2005 den Abschluss in Klavier an der Robert-Schumann-Musikhochschule in Düsseldorf. Seit 2003 gibt Filić solistische und kammermusikalische Konzerte in Deutschland und anderen Ländern, wie zum Beispiel Italien und Äthiopien.

 

Die Cellistin Zuzana Ermlová studierte in ihrer Heimat Tschechien und legte ihr Konzertexamen am Konservatorium in Brno (Brünn) ab. Sie verfeinerte ihre künstlerischen Fähigkeiten in weiteren Studiengängen bei Jiří Hošek in Prag, bei Jürgen Wolf in Düsseldorf und bei Joachim Schiefer in Wuppertal. Von 1998 bis 2008 war sie Cellistin der Philharmonie Bohuslav Martinů in Zlín/Tschechien. Die freischaffende Künstlerin ist Mitglied des Düsseldorfer Celloensembles „Die Vier Rheinischen Cellisten“ und ist mit ihrer Duopartnerin Miyuki Brummer in zahlreichen Konzertsäälen zu sehen. Als diplomierte Instrumentalpädagogin unterrichtet sie Kinder und Erwachsene in Cello und Klavier. Seit 2015 spielt Ermlová im Ensemble der Babykonzerte regelmäßig mit und begleitet das Kinderkonzert “Hänsel und Gretel” am Violoncello.

 

Alexander Fröhlich studierte Violine bei Prof. Wanda Wilkomirska (Musikhochschule Mannheim), Prof.Valery Gradow (Folkwang-Hochschule Essen) und Prof. Vartan Manoogian (University of Wisconsin/Madison). Weitere musikalische Impulse erhielt er auf Meisterkursen bei Prof. Yfrah Neaman und Prof. Viktor Liebermann. Er war langjähriges Mitglied der „Klassischen Philharmonie Bonn“, der „Sinfonietta Köln“ und des „Rheinischen Kammerorchesters Köln“. Heute unterrichtet er Violine an der Clara-Schumann-Musikschule in Düsseldorf und konzertiert als Kammermusiker.

 Tickets sind im Online-Ticketshop https://shop.ticketpay.de/organizer/RBESRMX7?view=grid für 20 Euro im Vorverkauf erhältlich oder für 30 Euro an der Abendkasse. Die Eintrittsgelder und eventuelle Spenden werden zu 100 % an das Konto der ukrainischen Regierung für die Opfer der russischen Aggression weiter. Freiwillige Spenden sind auch im Vorfeld und im Nachgang des Konzerts möglich.

Weitere Informationen: http://www.oberschlesisches-landesmuseum.de/ausstellungen/benefizkonzert/88-film.html

Diana Damrau (Sopran) Jonas Kaufmann (Tenor) Helmut Deutsch (Klavier) Liebeslieder von Robert Schumann und Johannes Brahms

Sie gilt als Königin der Koloraturen schlechthin, er ist einer der gefragtesten Heldentenöre weltweit: Diana Damrau und Jonas Kaufmann sind ein künstlerisches Traumpaar.

Zwar führten sie bisher ihre Rollen auf der Opernbühne noch nicht zusammen. Dafür pflegen sie auf dem Konzertpodium schon seit geraumer Zeit ein inniges Verhältnis.

Erst kürzlich wurde ihre feinsinnige Darbietung von Hugo Wolfs „Italienischem Liederbuch“ (gemeinsam mit dem Meisterbegleiter Helmut Deutsch) in der Philharmonie Essen stürmisch bejubelt.

Nun kehren die beiden Gesangsstars mit dem ihnen sehr verbundenen Pianisten wieder und präsentieren Liebeslieder aus der Feder von Robert Schumann und Johannes Brahms.

Die zwei Romantiker gießen Träume und Enttäuschungen in Musik wie Sehnsucht, Leidenschaft und Glück.

 

Die gültigen Corona Regeln entnehmen Sie bitte der Homepage der Philharmonie Essen.

https://www.theater-essen.de/meldungen/tup/mit-sicherheit-kultur/

Lucas Jussen und Arthur Jussen

 

Lucas Jussen (Klavier)

Arthur Jussen (Klavier)

Essener Philharmoniker

Dirigent: Tomás Netopil

 

Wolfgang Amadeus Mozart

Konzert Nr. 20 D-Moll für Klavier und Orchester, KV 466

Wolfgang Amadeus Mozart

Konzert Nr. 12 A-Dur für Klavier und Orchester, KV 414

Wolfgang Amadeus Mozart

Ballettmusik zur Oper „Idomeneo“, KV 367 (Auswahl)

Wolfgang Amadeus Mozart

Konzert Nr. 10 Es-Dur für zwei Klaviere und Orchester, KV 365

 

Mozarts Gefühle sind transparent. Egal welche Stimmungslage, stets ist sein Wesen in seinen Kompositionen wiederzufinden – so auch in dem vorklassisch inspirierten Klarvierkonzert Nr. 12 War doch kurz zuvor sein Mentor, Johann Christian Bach, verstorben, bezog Mozart in gerade therapeutischer Auseinandersetzung mit dessen Schaffen Themen seines Freundes in die Komposition mit ein. Durch düsteres D-Moll schwebt das Klavierkonzert Nr. 20 in dunkler Eintrübung. Als erstes seiner nur zwei molaren Klavierkonzerte knüpft dieses Werk in seiner kontrastierenden Verwendung von Dur und Moll beinahe schon an die Frühromantik an.

 

Das Klavierkonzert Nr. 10, das Mozart wohl für sich und seine Schwester Nannerl angedacht hatte, kommt wesentlich munterer daher. Wie für Geschwister üblich, wird hier unterstützt, gewitzelt, teilweise auch konkurriert – ein wahrhaft facettenreicher Klavierwettstreit.

 

Feierlich gesellt sich hierzu eine Auswahl der Musik aus dem Ballett der Oper „Idomeneo“. Einen fröhlichen Aufbruch in eine neue Zukunft repräsentierend, untermalt es die Krönungsfeierlichkeit von Idomeneos Sohn Idamante.

Die gültigen Corona Regeln entnehmen Sie bitte der Homepage der Philharmonie Essen.

https://www.theater-essen.de/meldungen/tup/mit-sicherheit-kultur/

 

 

Las Damas

„Las Damas“ – das sind fünf talentierte Musikerinnen, die durch ihre Leidenschaft für Astor Piazzollas »Tango nuevo« zusammenfanden.

Stücke wie »Adios Nonino«, »Oblivion« oder »Libertango« verbinden die ursprüngliche Energie des argentinischen Tango mit Harmonie und Tempi aus Jazz und klassischer Musik. Im Jahr von Piazzolas 100. Geburtstag erwecken Las Damas seine Musik in originaler Quintettbesetzung zum Leben.

Eine kleine Kostprobe finden Sie hier: https://www.youtube.com/watch?v=Jpqvs1sGatI

Für das Sonntagskonzert stehen neben Tango-Kompositionen auch weitere anspruchsvolle und leidenschaftliche Tänze und ein bisschen mehr auf dem Programm. Lassen Sie sich überraschen…

Die Musikerinnen von „Las Damas“:

Kateryna Kostiuk (Violine) studierte an der Nationalen Musikakademie Tschaikowsky in Kiew und setzte ihre Ausbildung bei Prof. Susanna Yoko Henkel an der Hochschule für Musik und Tanz Köln fort. Sie gewann u.a. den internationalen Violinwettbewerb „Josef Musia“ in Tschechien und ist Preisträgerin des internationalen Violinwettbewerbs „Remember Enescu“ in Rumänien.

Lilia Kirkov (Kontrabass) studierte bei Prof. Eva Diller Dörnenburg und bei Prof. Detmar Kurig an der Hochschule für Musik und Tanz Köln. Neben ihren solistischen und kammermusikalischen Tätigkeiten wirkte sie im Aachener Sinfonie Orchester. Sie war Stipendiatin der „Horst und Gretl Will Stiftung“ und des „Round Table 58 Aachen“.

Tetiana Muchychka (Akkordeon) studierte an der Folkwang Universität der Künste bei Prof. Mie Miki. Sie erreichte den ersten Platz beim internationalen Akkordeonwettbewerb „Zakarpatsky Edelweiß“ und war Stipendiatin der „Alfred und Cläre Pott Stiftung“, „Yehudi Menuhin Live Music Now Rhein-Ruhr”, „DAAD – Deutsche Akademische Austauschdienst“ sowie der „Werner Richard – Dr. Carl Dörken Stiftung“. Sie spielte in der Konzertreihe „Best of NRW“ für die Saison 2019.

Veronika Mushkina (Gitarre) absolvierte sie ihr Studium am Musik-College in Dserzhinsk und an der Robert Schumann Hochschule in Düsseldorf bei Prof. Alexander-Sergei Ramirez. Sie erhielt das Deutschlandstipendium und nimmt regelmäßig an verschiedenen Gitarrenfestivals teil.

Violina Petrychenko (Klavier) ist ausgebildete Musikwissenschaft und Pianistin. Ihre Studien führten sie nach Kiew, Weimar, Köln und Essen. Sie hat bereits eine unglaubliche Vielzahl an Konzerten in Deutschland, Holland, Frankreich, Österreich, Spanien, Italien, Tschechien und der Ukraine absolviert und ist mehrmals im Deutschlandradio Kultur sowie Radio und Fernsehen MDR und WDR zu hören gewesen. Violina Petrychenko erhielt zahlreiche Auszeichnungen, Stipendien und Förderpreise und hat drei CD’s eingespielt, in denen sie sich ukrainischen Komponisten des 20. Jahrhunderts widmet.

 

Opern- und Liederabend mit Maria del Mar Humanes und Sebastià Peris

Zu diesem Sonntagskonzert dürfen wir im Oktogon zwei „Rising Stars“ am Opernhimmel begrüßen. Maria del Mar Humanes hat bereits viele Rollen an europäischen Opernstudios und Opernhäusern gesungen, zuletzt im Aalto Theater in Essen. Ihr Sopran ist so wie ihre Persönlichkeit, stolz und spanisch, klar und einschmeichelnd zugleich. Entsprechend reicht ihr Repertoire von der Musetta aus Puccini’s „La Boheme“ bis hin zu Pergolesis „Stabat mater“. Maria del Mar Humanes gewann den 1. Preis „Camerata Sant Cugat Wettbewerb“ und den 1. Preis beim „Conchita Badia Gesangswettbewerb“; sie war Semifinalist beim Wettbewerb der „Oper im Berg Salzburg“ sowie beim „Symphonies d’Automne Wettbewerb“.

Den Abend wird sie zusammen mit dem Bariton Sebastià Peris bestreiten, der zurzeit am Madrider Teatro Real engagiert ist, nachdem er in den Jahren 2016 bis 2018 im Opernstudie Deutsche Oper am Rhein Düsseldorf-Duisburg gesungen hat. Sebastià Peris gewann 1. Preise bei der “Juventudes Musicales de España” Competition (2013) sowie bei der “Asociación Wagneriana de Madrid” Competition. Sein umfangreiches Repertoire ist geprägt von Auftritten in der Deutschen Oper am Rhein, unter vielen „Zauberflöte“, „Rigoletto“, „Ariadne auf Naxos“, „Carmen“, „Un ballo in maschera“, in denen er Titelrollen sang. Er nimmt sich jedoch auch immer wieder die Zeit, mit Oratorien und klassischem Kunstlied aufzutreten.

Die beiden werden vom Liedpianisten und Folkwang-Dozenten Maxim Shamo am Flügel begleitet. Maxim Shamo wurde im Nordkaukasus in eine Familie mit einer großen musikalischen Tradition geboren. Er ging mit 12 Jahren auf seine erste Konzerttournee durch Ukraine und Schweden. Seinem musikalischen Weg folgend, studierte Maxim Shamo in Essen, Stockholm und Amsterdam. Er gewann den 1. Preis beim Köhler-Osbahr-Klavierwettbewerb und erhielt während seiner Studienzeit an der Folkwang Universität der Künste Stipendien der deutschen Yehudi-Menuhin-Stiftung und des Rotary Clubs Niederlande-Deutschland. In der Spielzeit 2019/ 2020 assistierte Maxim Shamo bei Liedinterpretations-Meisterkursen seines Mentoren Helmut Deutsch.

Für den Abend haben sich die drei etwas Besonderes vorgenommen. Es besteht zum einen aus der Einakt-Oper „The Telephone“ (oder L’Amour à trois) von Gian Carlo Menotti, die 1947 als Opera buffa am Heckscher Theater in New York uraufgeführt wurde. Die Handlung des Stückes ist eigentlich ganz simpel und in der Zeit von WhatsApp, Twitter und Co. hochaktuell: Ben versucht Lucy einen Heiratsantrag zu machen, dieses wichtige Gespräch wird aber fortdauernd von Anrufen gestört. Das Stück lebt vom Spaß, miteinander zu spielen und zu kokettieren. Charaktere, die Maria del Mar Humanes und Sebastià Peris perfekt verkörpern. Abgerundet wird der Abend mit Kunstliedern aus dem umfangreichen Repertoire der beiden Musikschaffenden.

 

 

 

 

Yordanova & Kyurkchiev Piano Duo

„A quattro mani“ – „Zu vier Händen“ am Klavier beeindruckt das mehrfach mit Preisen ausgezeichnete bulgarische Piano-Duo Antoniya Yordanova and Ivan Kyurkchiev immer wieder ihr Publikum mit Tiefgründigkeit und poetischer Sensibilität.

 

Hier ein paar Stimmen von Kritikern und Mentoren:

Das Klavierduo Antoniya Yordanova und Ivan Kyurkchiev ist in jederlei Hinsicht bemerkenswert: die beiden Musiker spielen wie aus einem Guss, musizieren mit makelloser instrumentaler Brillanz, poetischer Tiefe, feurigem Temperament und einer untrüglichen Stilsicherheit … Ihre Interpretationen sind meisterhaft, inspiriert, von großer musikalischer Schönheit und virtuosem Schwung.“ Emanuel Krasovsky

...eine sehr ausgeprägte Persönlichkeit, außergewöhnlichen künstlerischen Ernst sowie eine tadellose Pianistik und Professionalität.Andreas Groethuysen

„Ich bin absolut überzeugt, dass Yordanova & Kyurkchiev eine wichtige Rolle in der Welt der internationalen Konzerte spielen wird.” Aquilles Delle Vigne

Das Duo besitzt Masterabschlüsse als Ensemble von der Hochschule für Musik und Theater (München), als Solisten von dem Koninklijk Konservatorium (Brüssel) sowie das Konzertexamen der Universität der Künste in Essen. Das Duo hat zahlreiche Preise bei großen internationalen Wettbewerben erhalten, wie etwa den 1. „Absolute“ Preis beim 22. Rome Internationalen Klavierwettbewerb, den 2. Preis beim 1. Chicago Internationalen Klavierduowettbewerb, den 1. Preis beim 15. Torneo Internazionale di Music (Paris), 3. Preise beim 5. Internationalen Klavierduowettbewerb Allegro Vivo” (San Marino) und  beim 28. Franz Schubert Internationalen Klavierduowettbewerb (Tschechien) sowie Preise beim 3. Kammermusikwettbewerb “Sergei Taneyev” (Moskau).

Wichtige Konzertauftritte hatte das Duo in vielen europäischen Länder, den USA und in Asien, u.a. traten sie auf im Nichols Konzertsaal in Chicago, Tel Aviv Museum der Künste, Xuzhou und Harbin Konzertsälen in China, Auditorium del Massimo in Rom, Teatro National de Sao Carlos in Lissabon, Palacio National de Sintra und im Rachmaninov Saal in Moskau. Sie spielten bei bekannten Festivals, wie dem „Reger Musik Tage“ Festival in Bayreuth, dem „Richard Strauss“ Festival in Garmisch-Partenkirchen, dem „Sintra Festival“ in Portugal, dem Tel-Hai Internationale Meisterkurse in Israel, dem „Varna Summer“ Internationalen Musikfestival in Bulgarien und anderen. Die Aufführungen des Duos wurden zudem mehrfach gesendet, etwa: Bayerischen Rundfunk, Tel-Aviv Rundfunk, WFMT Chicago Rundfunk und Vatikan Rundfunk, Bulgarisches Nationales Fernsehen, Bulgarischer Nationaler Rundfunk.

Programm siehe hier:

Robert Schumann (1810 – 1856)
Bilder aus Osten, Op.66
I. Lebhaft
II. Nicht schnell und sehr gesangvoll zu spielen
III. Im Volkston
IV. Nicht schnell
V. Lebhaft
VI. Reuig andächtig
Johannes Brahms (1833 – 1897)
Variationen über ein Thema von Haydn, Op.56b
− Thema. Andante
− Variation 1. Andante con moto
− Variation 2. Vivace
− Variation 3. Con moto
− Variation 4. Andante
− Variation 5. Poco presto
− Variation 6. Vivace
− Variation 7. Grazioso
− Variation 8. Poco presto
− Finale. Andante
~ Pause ~
Claude Debussy (1862 — 1918)
Petite Suite
1. En bateau
2. Cortège
3. Menuet
4. Ballet
Francis Poulenc (1899 – 1963)
Sonata pour deux pianos, FP 156
1. Prologue. Extremement lent et calme
2. Allegro molto. Très rythmé
3. Andante lyrico. Lentement
4. Epilogue. Allegro giocos