Recital mit Nicola Jürgensen (Klarinette) und Vanda Albota (Piano)

Die herausragende Klarinettistin Nicola Jürgensen und ihre erfahrene Klavierbegleiterin Vanda Albota laden zu einem Recital-Nachmittag in das Oktogon ein. Auf dem vorläufigen Programm stehen Werke von Johannes Brahms, Alban Berg und Leonard Bernstein.

Nicola Jürgensen wurde sowohl mit dem Mozartpreis der Wiesbadener Mozartgesellschaft als auch mit dem Preis des Deutschen Musikwettbewerbs der Solisten 1999 ausgezeichnet. Der „Förderpreis Deutschlandfunk“ wurde ihr 2002 im Rahmen des Bremer Musikfestes verliehen.

Von 2001 bis 2018 war Nicola Jürgensen Soloklarinettistin im WDR Sinfonieorchester Köln. Als Solistin konzertierte sie mit der Deutschen Kammerphilharmonie Bremen, dem Beethovenorchester Bonn, dem Rundfunkorchester Berlin, den Hamburger Symphonikern, den Orchestern der Staatstheater Braunschweig, Kassel und Saarbrücken, dem Polnischen Kammerorchester, den Philharmonischen Orchestern Rostock und Freiburg, dem Ensemble Resonanz und anderen. Es folgten Einladungen des Deutschen Symphonieorchesters Berlin, des Münchner Kammerorchesters, des MDR Sinfonieorchesters, des Wiener Kammerorchesters sowie des Kammerorchesters Carl Philipp Emanuel Bach.

Nicola Jürgensen ist das kammermusikalische Musizieren ein wichtiges Anliegen. Sie war zu Gast u.a. bei den internationalen Kammermusikfestivals von Lockenhaus und Risør und in 2019 beim Festival „Spannungen“ in Heimbach. Sie trat zusammen mit dem Artemis Quartett und dem Streichquartett und Orchester von Karl Amadeus Hartmann auf. Weitere Partner waren u.a. das Mandelring Quartett, das Minguet Quartett, das Klenke Quartett, das Trio Jean Paul sowie die Pianisten Matthias Kirschnereit und Markus Becker.

Sie gastierte u.a. bei den Wiener Festwochen, der Biennale Venedig, dem Warschauer Herbst und dem Festival d`Automne Paris. Desweiteren debütierte sie beim Lincoln Center Festival New York, beim Wuhan Festival, China, beim Auckland Philharmonic Orchestra, Neuseeland, beim Korean Chamber Orchestra, Seoul, sowie beim Xiamen Philharmonic Orchestra, China.

Bei dem Label Orfeo International erschien ihre CD „Dans La Nuit“, auf der sie mit ihrem Klavierpartner Matthias Kirschnereit selbst arrangierte französische Kammermusik und Lieder eingespielt hat.

2018 folgte Nicola Jürgensen dem Ruf an die Folkwang Universität der Künste Essen und hat dort die Professur für Klarinette inne. 2020 war sie zudem Dozentin für die Holzbläser des Bundesjugendorchesters (BJO).

Vanda Albota spielte mit Orchestern in ihrer rumänischen Heimat und in Berlin, Leipzig, Zwickau, Greiz, Bad Hersfeld, Weimar, Jena. Zahlreiche Rundfunk- und Fernsehaufnahmen dokumentieren das Spiel der Pianistin (beim MDR Leipzig, BBC London, Radio Romania Cultural).

Foto: Anke Schmitz

Die Pianistin beschäftigt sich auch intensiv mit der Aufführungspraxis auf historischen Tasteninstrumenten und spielte bereits in Berlin, auch in der Philharmonie als Solistin mit dem Deutschen Kammerorchester, Bergheim bei Köln (Sammlung Dohr), Weimar (Sammlung Beetz), Bad Krozingen (Sammlung Neumeyer-Junghanns-Tracey).

Ihr Klavierspiel wurde bei zahlreichen internationalen Wettbewerben mit Preisen ausgezeichnet und sie erhielt mehrere Stipendien (Konrad-Adenauer-Stiftung, DAAD).

Die solistische Tätigkeit wird durch Kammermusik und Liedbegleitung ergänzt. Vanda Albota ist eine gefragte Begleiterin bei Meisterkursen und Wettbewerben, u.a. Forum Artium, Weimarer Meisterkurse, Internationaler Bachwettbewerb Leipzig.

Von 2004 bis 2012 war sie als Lehrbeauftragte für Werkstudium an der Hochschule für Musik „Franz Liszt“ in Weimar, von 2012 bis 2014 an der Universität der Künste Berlin tätig. Derzeit arbeitet sie in der Instrumentenausbildung an der Folkwang Universität der Künste in Essen.

 

Verbindliche Buchung über ‚Anmeldung‘ (s.u.; diese landet direkt beim Kulturkreis) oder Vorverkauf ist auch gegen eine kleine Gebühr möglich bei M.Tonnaer GmbH, Oberstrasse 2, 40878 Ratingen oder über NeanderTicket.de

Duo Viola & Piano mit Nina Popotnig und Robert Weinsheimer

Als ich Nina Popotnig zum ersten Mal habe spielen hören, war ich wie verzaubert von der Einheit die sie und ihr wundervolles Instrument bilden. Kein Wunder, hat sie doch jahrelang nach dieser einen Bratsche gesucht. Ihren perfekten Klavierbegleiter hat sie in Robert Weinsheimer gefunden, der auch für die musikalische Leitung verschiedener Produktionen, unter anderem am Theater Oberhausen verantwortlich ist. Lassen auch Sie sich bei diesem Sonntagskonzert verzaubern und genießen Sie einen einzigartigen Abend voller Klangfarben und verzaubernder Melodien.

 

Nina Popotnig studierte Violine bei Helfried Fister, Wonji Kim, Igor Ozim und Ida Bieler und Viola bei Gareth Lubbe. Bereits in jungen Jahren gewann sie Preise bei nationalen und internationalen Wettbewerben (u. a. Prima la musica, Gradus ad Parnassum, Internationaler Johannes Brahms Wettbewerb) und wurde vom Rotary-Club Klagenfurt, dem Verein „aula slovenica“ und dem Land Kärnten jahrelang als Stipendiatin gefördert. Als Solistin trat sie u.a. mit dem Kärntner Sinfonieorchester, der Slowenischen Philharmonie und der Philharmonie Baden-Baden auf.

Seit 2016 ist sie Vorspielerin der 2. Violinen im Sinfonieorchester Wuppertal, zuvor war sie 2015/16 stellvertretende Stimmführerin der 2. Violinen bei den Duisburger Philharmonikern.

Die Kammermusik spielt in ihrer künstlerischen Laufbahn eine wichtige Rolle. Im Rahmen des Studiums und als Stipendiatin der Villa Musica erhielt sie Unterricht bei namhaften Künstlern wie z.B. Sergio Azzolini, Andreas Reiner, Rainer Schmidt, Elisabeth Fister, Veronika Hagen, Wolfgang Redik und Razvan Popovici. Bis 2010 hatte sie mit dem Trio Echos eine feste Kammermusikgruppe, seitdem spielt sie in wechselnden Besetzungen und Stilrichtungen bevorzugt Bratsche.

 

Robert Weinsheimer studierte an der Folkwang Musikhochschule in Essen bei Prof. Catherine Vickers und Prof. Michael Roll. Er setzte seine künstlerische Ausbildung an der Robert-Schumann-Hochschule in Düsseldorf bei Georg Friedrich Schenck fort.

Konzertreisen führten ihn unter anderem nach Frankreich, Spanien, Japan und Brasilien.

An der Folkwang Universität der Künste in Essen unterrichtet er als Lehrbeauftragter für Korrepetition in den Streicher- und Holzbläserklassen.

Als Gastdozent für Liedgestaltung war er an der Musikakademie in Riga/Lettland tätig und begleitete mehrfach Streicherklassen bei den Meisterkursen am Palazzo Ricci in Montepulciano/ Italien.

 

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Kammerkonzert Bach – Beethoven – Schubert – Franck

Mit freundlicher Unterstützung der Alice und Hans Joachim Thormählen Stiftung, Ratingen.

Johannes Brzoska (Violine), James Maddox (Klavier)

Das Programm führt quer durch 3 Epochen der Violinsonaten – Literatur: von Bachs meisterhaften „Sei Soli“, in welchen er die Violine das erste Mal als polyphones Soloinstrument beleuchtet, über die Wiener Klassik, von welcher gleich 2 Vertreter zu hören sind: den frühen, noch klassischen Beethoven und Schubert, der mit seiner revolutionären Harmonik bereits die Epoche der Romantik einleitet, bis zu einem der meistgespielten Hauptwerke der romantischen Sonatenliteratur: César Francks Violinsonate in A-Dur.

 

Programm:

Johann Sebastian Bach (*1685 in Eisenach   +1750 in Leipzig) 

Sonate für Violine Solo a-moll BWV 1003

I. Grave

II. Fuga

 

Ludwig van Beethoven (*1770 in Bonn   +1827 in Wien)

Sonate für Klavier und Violine D-dur Op.12 Nr. 1

I. Allegro con Brio

II. Thema con variazioni: Andante con moto

III. Rondo: Allegro

 

Franz Schubert  (*1797 in Wien  +1828 in Wien)

Sonatine für Violine und Klavier g-moll Op.137 Nr.3

I. Allegro giusto

II. Andante

III. Allegro vivace

VI. Allegro moderato

 

-Pause-

 

César Franck (*1822 in Lüttich   +1890 in Paris)

Sonate für Violine und Klavier A-dur

I. Allegretto ben moderato

II. Allegro

III. Ben moderato – Recitative-Fantasia

IV. Allegretto poco mosso

 

 

Johannes Brzoska, geb. 1998, ist Violinist, Komponist und Filmschaffender.

Nach seinem Jungstudium bei Nikolai Mintchev in Essen studierte er zunächst bei Prof. Anke Dill an der HMDK Stuttgart und seit 2020 an der UdK Berlin bei Prof. Nora Chastain. Weitere Impulse erhielt er u.a. von Prof. Mintcho Mintchev, Prof. Svetlin Roussev, Prof. Kolja Blacher, Prof. Mihaela Martin, Prof. Latica Honda-Rosenberg und Prof. Ingolf Turban (München). Er ist Preisträger zahlreicher Wettbewerbe, u.a. beim „Bundeswettbewerb Jugend Musiziert“, beim „Musikpreis des Lyonsclub Stuttgart-Schlossgarten“ und zuletzt beim Gyarfas Violinwettbewerb der Berliner Musikhochschulen. Als Mitglied des Bundesjugendorchesters führten ihn Tourneen früh in große Konzertsäle auf der ganzen Welt. Seine Konzerttätigkeit – solistisch wie in diversen kammermusikalischen Ensembles – führte ihn zu internationalen Festivals, wie den „Donaueschinger Musiktagen“, der „European Chamber Music Academy Leipzig“ (EKAL), dem „Sozopol Apollonia Festival“ und zuletzt den Thüringer Bachwochen . Er spielt eine Violine von Nicolas Lupot aus dem Jahre 1806, welche ihm von der „Alice und Hans Joachim Thormählen-Stiftung“ zur Verfügung gestellt wird. In seiner Jugend entdeckte er zudem sein Interesse am Film und an der Komposition, welche für ihn zwei weitere wesentliche Stützen seines künstlerischen Schaffens ausmachen. So schrieb er 2014 die Auftragskomposition „LiaiSons“, welche im Rahmen der Folkwang Woche für Neue Musik vom „Ensemble CRUSH“ uraufgeführt wurde. Zahlreiche weitere Stücke folgten. Seit 2018 ist er als Filmschaffender tätig und drehte seitdem mehrere Kurzfilme, zuletzt den fünfundzwanzigminütigen Kurzspielfilm „DORT, WO DIE MÜHLE STEHT“.

 

 

Der Pianist James Maddox tritt als Kammermusiker, Liedbegleiter und Solist in ganz Europa sowie in Asien und Australien auf. Er wurde 1967 in Australien geboren und studierte in Sydney bei Nikolai Evrov, anschließend in Italien bei Alexander Lonquich und Edoardo Strabbioli.  Mit den Komponisten Krzysztof Penderecki, Peter Eötvös und Jörg Widmann hat er zusammengearbeitet und Uraufführungen gespielt.

James Maddox war Gast beim Beethovenfest Bonn, Schleswig Holstein Festival, Klavier-Festival Ruhr, Menuhin Festival Gstaad und bei der Ruhr-Triennale. Er spielt Orchesterklavier im Beethoven Orchester Bonn, bei den Duisburger Philharmonikern und den Bochumer Symphonikern.

An der Celesta oder am Cembalo zu Hause, ist Maddox auch fasziniert von historischen Hammerflügeln. Frühmoderne Konzertflügel der Hersteller Bechstein, Ibach, Chickering und Steinway wurden nach seinen Wünschen restauriert; manche davon befinden sich heute in Museen oder auf Konzertbühnen.

2008 gründete Maddox die Brahms-Tage Endenich, ein jährlich stattfindendes Kammermusikfestival in Bonn, dessen künstlerischer Leiter er ist. Hier wurde das gesamte Kammermusikschaffen des Komponisten präsentiert sowie ein Großteil seiner Klavierwerke und Lieder. In seinen Kammermusik-Bearbeitungen von Brahms‘ Orchesterliteratur wirft Maddox ein neues Licht auf die bekannten Werke. Das Duo mit dem chilenisch-deutschen Pianisten Alfredo Perl entstand bei den Brahms-Tagen; im Repertoire sind inzwischen alle Brahms-Symphonien sowie Meisterwerke von Bach bis Messiaen.

Tourneen mit dem Geiger Vlad Stanculeasa haben ihn in die Schweiz, nach Schweden, Italien und Rumänien geführt. Mit Mitgliedern des WDR Sinfonieorchesters hat er eine Reihe mit Werken der Spätromantik produziert. Er gibt Liederabende mit renommierten Sängern und die Sopranistin Ingrid Schmithüsen gastiert auf seiner Doppel-CD „Das Notenbüchlein für Anna Magdalena Bach 1725“, erschienen bei Coviello Classics. Mit der amerikanischen Geigerin Ida Bieler hat er einen Großteil des Duo-Repertoires sowie viele Trios, Quartette und Quintette erarbeitet. Die Aufnahme der drei Violinsonaten von Brahms (Coviello) dokumentiert diese 25- jährige Zusammenarbeit.  

Seine weitreichenden Erfahrungen gibt er seit 1996 als Dozent an der Robert Schumann Hochschule Düsseldorf sowie in Meisterkursen an die jüngere Generation weiter.

 

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Annette Wieners liest aus ihrem Buch „Die Diplomatenallee“

Den neuen Roman der Journalistin Annette Wieners charakterisieren dramatische Verwicklungen und spannendes Politkino vor der Kulisse der 1970er Jahre.

„Die Diplomatenallee“ erzählt eine spannende Geschichte, die zu einer Zeit spielt, als in der BRD ein heikles Projekt gestartet wurde – die Einrichtung einer Ständigen Vertretung der DDR in Bonn im Jahr 1974.

In den beschaulichen Gaststätten am Rhein trafen Ostblock und Westblock aufeinander. Die Stadt war das Brennglas des Kalten Krieges – und übte sich in Weltläufigkeit.

In dem Roman wird die zeitgeschichtliche Episode zu einem fesselnden Drama. Eine mitreißende Lektüre über ein düsteres Kapitel deutsch-deutscher Beziehungen („Münchner Merkur“)Annette Wieners ist Drehbuchautorin, Schriftstellerin und Radiojournalistin.

Sie sagt über sich selbst: „Ich finde keine Themen, sondern die Themen schnappen nach mir. Immer neue Figuren schrauben sich aus den Bodendielen, wenn ich nicht aufpasse und zum Beispiel in Gedanken vertieft am Küchenfenster stehe. Die Figuren sprechen mich an, werden aufdringlich und verlangen, dass ich aufschreibe, was sie erzählen.“

Lassen Sie uns hören, was Annette Wieners und ihre Figuren zu erzählen haben, freuen wir uns auf einen großartigen Abend.

Bei dieser Lesung erleben Sie zum Ohren- zusätzlich einen Augenschmaus. Malerinnen und Maler aus Ratingen stellen ab dem 23. Oktober 2022 ihre Werke im Oktogon aus und bieten mit ihren Arbeiten einen attraktiven Rahmen für Annette Wieners und ihr spannendes Buch.

 

Der Roman kann z.B. in der Buchhandlung Rose Schlüter, Ratingen-Hösel und  Ratingen-Lintorf, erworben werden, die auch Tickets im Vorverkauf herausgibt  https://buchhandlung-schlueter.buchhandlung.de/shop/ 

 

Verbindliche Buchung über ‚Anmeldung‘ (s.u.; diese landet direkt beim Kulturkreis). Vorverkauf ist auch möglich bei der Buchhandlung Rose Schlüter sowie gegen eine kleine Gebühr  bei M.Tonnaer GmbH, Oberstrasse 2, 40878 Ratingen, Optik Palm, Heiligenhauser Str. 1, 40883 Ratingen-Hösel, Reisebüro Wennmann, Speestr. 58, 40885 Ratingen-Lintorf, oder direkt über NeanderTicket.de

Bei Rückfragen melden Sie sich gerne bei der Organisatorin Annemarie Bollue, Tel.: 02102 / 841126

Offene Gartenpforte Rheinland

Wie in jedem Jahr veranstalten die Stiftung Schloss Dyk und die deutsche Gesellschaft für Gartenkunst und Landschaftskultur e.V.  die „Offene Gartenpforte Rheinland“, zu der Gartenbesitzer ihr privates Reich für begeisterte Garten- und Naturliebhaber öffnen (https://www.offene-gartenpforte-rheinland.de/familie-geiss). Wie in den vergangenen Jahren steht Ihnen auch in diesem Herbst wieder der naturnah gestaltete, mehr als 2600 qm große Garten der Fam. Geiß während der herbstlichen Staudenblüte zur Besichtigung offen. Daneben sind zahlreiche alte Obst- und Ziergehölze, ein kleiner Nutzgarten sowie ein naturnaher Teich und Griechische Landschildkröten zu besichtigen.

Gerne können Sie die Gelegenheit zur Weiterbildung bzgl. Humusaufbau und Wurmkompostierung nutzen oder eine Analyse Ihres Gartenbodens durchführen lassen. Je nach Witterung steht Ihnen auch ein wärmender Kaffee oder ein kühlendes Getränk zur Verfügung. 

Die Familie Geiß freut sich auf Ihren Besuch, eine Anmeldung ist nicht notwendig. 

 

Offene Gartenpforte Rheinland

Wie in jedem Jahr veranstalten die Stiftung Schloss Dyk und die deutsche Gesellschaft für Gartenkunst und Landschaftskultur e.V. die „Offene Gartenpforte Rheinland“, zu der Gartenbesitzer ihr privates Reich für begeisterte Garten- und Naturliebhaber öffnen (https://www.offene-gartenpforte-rheinland.de/familie-geiss). Wie in den vergangenen Jahren steht Ihnen auch in diesem Frühsommer wieder der naturnah gestaltete, mehr als 2600 qm große Garten der Fam. Geiß während der Rosenblüte zur Besichtigung offen. Neben den zahlreichen Rosensorten, zumeist mit Wildrosencharakter, sind auch alte Gehölze, Stauden, ein kleiner Nutzgarten sowie ein naturnaher Teich und Griechische Landschildkröten zu besichtigen.

Gerne können Sie die Gelegenheit zur Weiterbildung bzgl. Humusaufbau und Wurmkompostierung nutzen oder eine Analyse Ihres Gartenbodens durchführen lassen. Je nach Witterung steht Ihnen auch ein wärmender Kaffee oder ein kühlendes Getränk zur Verfügung. 

Die Familie Geiß freut sich auf Ihren Besuch, eine Anmeldung ist nicht notwendig.

 

Ballett-Reise Baden-Baden „The World of John Neumeier“/ AUSGEBUCHT!

Die Partnerschaft, die das Festspielhaus Baden-Baden und John Neumeier verbindet, währt nun schon länger als 2 Jahrzehnte.

Das Festspielhaus Baden-Baden lädt John Neumeier und sein Hamburg Ballett jährlich dazu ein, die Bühnen der Weltkulturerbe-Stadt zu bereichern.

Entstanden ist ein wunderbares Festival, das wir nach langer Corona bedingter Wartezeit nicht versäumen wollen.

Höhepunkt unserer Reise werden die Ballett-Werkstatt und das Beethoven-Projekt II sein.

John Neumeier lässt es sich nie nehmen, Werke und Compagnie selbst in seiner „Ballett-Werkstatt“ vorzustellen, die unter Ballett-Fans längst Kult ist.

Das Beethoven-Jahr war der Auslöser für Neumeiers Auseinandersetzung mit einer Musik voller Bewegungsimpulse. Beethovens siebte Sinfonie, eine „Apotheose des Tanzes“, wie Richard Wagner sie nannte, war die erste Sinfonie, die ganz aus dem Rhythmus heraus gestaltet wurde. Sie bildet ein Zentrum im „Beethoven-Projekt II“, neben einer Violinsonate und Ausschnitten aus dem Oratorium  „Christus am Ölberge“.

Sechs Monate mussten John Neumeier und sein Hamburg Ballett coronabedingt warten, bevor sie endlich das „Beethoven-Projekt II“ uraufführen durften. Hierzu schuf John Neumeier eine Choreographie, die sich lose an Beethovens Leben orientiert – wie bereits im „Beethoven-Projekt I“, das im Festspielhaus Baden-Baden mit großem Erfolg aufgeführt und verfilmt wurde. (Festspielhausleitung Baden Baden)

Eine Stadtführung, eine Führung durch die aktuelle Ausstellung im Museum Frieder Burda und eine Besichtigung des ältesten Klosters auf deutschem Boden, der Benediktinerabtei in Tholey, runden unsere Reise ab.

Es wird ausreichend Zeit für die individuelle Erkundung der Stadt mit ihren zahlreichen Shopping-Möglichkeiten oder das entspannte Verweilen im 4****-Hotel „Kleiner Prinz“ bleiben.

 

Im Reisepreis enthalten:

 Fahrt ab/bis Hösel im modernen 27-Sitzer-Reisebus mit Klimaanlage

 3 Übernachtungen im Doppelzimmer mit Bad oder Dusche/WC im Hotel Der Kleine Prinz (4-Sterne- Kategorie)

  City-Tax für Baden-Baden (€ 11,40 pro Person)

 

  3 x Frühstücksbuffet

  1 x Abendessen im Hotel Der Kleine Prinz (3-Gang-Menü oder Buffet – 1. Tag)

  1 x leichtes Abendessen vor der Ballettaufführung im Restaurant (2-Gang Menü – 2. Tag)

  1 x leichtes Abendessen nach der Ballettaufführung im Restaurant (2-Gang Menü – 3. Tag)

 

  Besichtigungen und Eintrittsgelder:

  Tholey: Abtei mit Klostergarten / Baden-Baden: Casino, Museum Frieder Burda

  Lokale Führungen:

  Tholey: Abtei / Baden-Baden: Stadtführung mit Casino, Museum Frieder Burda

  Aufführungen im Festspielhaus:

– Ballett-Werkstatt“ (2. Tag)

– Ballett „Beethoven-Projekt II“ (3. Tag)

  Organisation durch den Kulturkreis Hösel

 

  • Organisation vor Ort: Conti-Reisen GmbH, Köln
  • Zahlung: 25% nach Erhalt der Reisebestätigung, Restzahlung bis 6 Wochen vor Abreise

 

Die ausführlichen Informationen über die Reise finden Sie hier!

Rechtlich ist Veranstalter dieser Reise:  Conti Reisen Köln

Die Organisatorin dieser Reise beim Kulturkreis (hier Annemarie Bollue) sendet dem Interessenten nach seiner Anmeldung die komplette Reiseausschreibung incl. den Reisebedingungen und dem Formular mit der verbindlichen Reiseanmeldung.  Der Interessent füllt das Formular aus und schickt es unterschrieben an die Organisatorin Frau Annemarie Bollue (ihre Adresse teilt sie Ihnen in ihrem Anschreiben mit). Sie sammelt die Anmeldungen und gibt sie an den Veranstalter Conti-Reisen weiter, der das weitere Verfahren in der Hand hat.

 

Busfahrt zum Arp Museum Rolandseck

 

Wir haben den vielfach geäußerten Wunsch gern aufgenommen und fahren nach langer Zeit wieder einmal zum Arp Museum Bahnhof Rolandseck.

Uns erwartet eine Ausstellung mit Werken der belgischen Künstlerin Berlinde De Bruyckere.

Zentrale Themen von De Bruyckeres Schaffen sind die Verletzlichkeit von Mensch und Natur, das menschliche Bedürfnis nach Schutz und Wärme, nach Liebe und Verständnis, aber auch die oft brutale Realität, die durch Aggression und Gewalt, Schmerz und Angst beherrscht wird.

Sie schafft Skulpturen, Installationen und Zeichnungen, die auf den ersten Blick leicht lesbar und zugänglich scheinen, um dann nach und nach weitere Bedeutungsschichten zu eröffnen.

 

Berlinde de Bruyckere erhielt internationale Beachtung, als ihre Skulpturen 2003 im italienischen Pavillon auf der Biennale in Venedig gezeigt wurden. Wichtige Einzelausstellungen fanden u.a. in Zürich, Paris, Tilburg und Düsseldorf statt. (Wikipedia)

 

Nach der einstündigen Führung durch die Ausstellung erholen wir uns gepflegt bei einem Imbiss im Bahnhofsrestaurant.

Nach dem Essen haben Sie die Gelegenheit, in der Kunstkammer Rau eine Ausstellung der besonderen Art rund um die Ausnahmekünstlerin Paula Modersohn-Becker zu erleben.

Und/oder Sie machen einen Abstecher in den wunderbaren Neubau, schlendern durch die Dauerausstellung des berühmten Künstlerpaares und genießen die immer wieder wunderschöne Aussicht.

Nach einer Kaffeepause treten wir die Heimfahrt an und werden gegen 17.00 Uhr wieder in Hösel sein.

 

 

 

Japanischer Garten zur Blütezeit

 

Der geführte Rundgang vermittelt die tiefe Verwurzelung der traditionell japanischen Kultur im Buddhismus. Sowohl die Gartenanlage als auch das japanische Haus erwarten vom Besucher Achtsamkeit und stille Einkehr. Der Garten zeigt zu jeder Jahreszeit ein anderes Gesicht. Am schönsten sind die Frühlingsmonate, wo der Reihenfolge nach die Pflaumen, die Kirschen und zuletzt die Azaleen überaus reich blühen.

Eigenanreise:

Mit dem Auto:

Direkt hinter der Theodor-Heuss-Brücke die Ausfahrt ‚Seestern‘ nehmen. An der Ampel links auf die ‚Lütticher Straße‘. Geradeaus an der ARAL-Tankstelle vorbei. An der nächsten Ampel links in den ‚Niederkasseler Kirchweg‘, die 1. Straße links ist der ‚Brüggener Weg‘.

Wir können gerne Fahrgemeinschaften organisieren. Dafür können sich Anbieter mit der Zahl der zur Verfügung stehenden Plätze und Nachfrager unter kontakt@kulturkreis-hoesel.de mit dem Stichwort „Fahrgemeinschaft Angebot“ oder „Fahrgemeinschaft Nachfrage“ melden.

Mit öffentlichen Verkehrsmitteln:

Linien U70, U74, U75, U76, U77 bis Belsenplatz, weiter mit Bus 834, 836, 828 bis Niederkasseler Kirchweg. Die 1. Straße links ist der ‚Brüggener Weg‘.

Nach dem Besuch ist eine Einkehr in einem Restaurant geplant.

Anmeldeschluss 24.04.2022 / max. Teilnehmerzahl 10 Personen

 

Macbeth / William Shakespeare / Regie Evgeny Titov – AUSGEBUCHT!

 

Macbeth, eine der letzten großen Tragödien Shakespeares, ist vielleicht sein dunkelstes Stück.

 

16 Jahre nach der umstrittenen Inszenierung des inzwischen verstorbenen Jürgen Gosch traut sich Düsseldorf nun wieder an den Stoff des Macbeth.

Goschs lässiger Ästhetik setzt der russische Regisseur Evgeny Titov ein bis ins letzte Detail durchkalkuliertes Schauspiel alten Stils entgegen.

Titov besetzt die Titelrolle mit dem eher juvenil wirkenden André Kaczmarczyk, die Lady mit der etwa doppelt so alten Manuela Alphons, der beeindruckenden Grande Dame des Ensembles.

Titov verändert aber die Statik des Stücks auch an anderer Stelle. Die Hexen nämlich übernehmen weit mehr Verantwortung, als Shakespeare ihnen zugedacht hat. Sie lassen nicht nur zweideutige Reden vom Stapel, nein, sie schreiten selbst zur Tat, ermorden etwa Macbeths Gefährten Banquo.

Wäre man tiefenpsychologisch ambitioniert, müsste man sich fragen, welches Frauenbild Evgeny Titov eigentlich triggert. Doch die Szene, in der Banquos Geist zum Abendessen erscheint, ist dank kKaczmarczyk fabelhaft gelöst. Der Tisch ist blank, außer den Hexen und der Lady ist niemand im Raum, aber Macbeth sieht ein Gespenst. Und aufgrund seiner Imaginationskraft sehen wir als Zuschauer es auch.

(Martin Krumbholz, SZ)

Anmeldeschluss 02.04.2022 / Das Kartenkontingent ist auf 10 Teilnehmer begrenzt.