Macbeth / William Shakespeare / Regie Evgeny Titov – AUSGEBUCHT!

 

Macbeth, eine der letzten großen Tragödien Shakespeares, ist vielleicht sein dunkelstes Stück.

 

16 Jahre nach der umstrittenen Inszenierung des inzwischen verstorbenen Jürgen Gosch traut sich Düsseldorf nun wieder an den Stoff des Macbeth.

Goschs lässiger Ästhetik setzt der russische Regisseur Evgeny Titov ein bis ins letzte Detail durchkalkuliertes Schauspiel alten Stils entgegen.

Titov besetzt die Titelrolle mit dem eher juvenil wirkenden André Kaczmarczyk, die Lady mit der etwa doppelt so alten Manuela Alphons, der beeindruckenden Grande Dame des Ensembles.

Titov verändert aber die Statik des Stücks auch an anderer Stelle. Die Hexen nämlich übernehmen weit mehr Verantwortung, als Shakespeare ihnen zugedacht hat. Sie lassen nicht nur zweideutige Reden vom Stapel, nein, sie schreiten selbst zur Tat, ermorden etwa Macbeths Gefährten Banquo.

Wäre man tiefenpsychologisch ambitioniert, müsste man sich fragen, welches Frauenbild Evgeny Titov eigentlich triggert. Doch die Szene, in der Banquos Geist zum Abendessen erscheint, ist dank kKaczmarczyk fabelhaft gelöst. Der Tisch ist blank, außer den Hexen und der Lady ist niemand im Raum, aber Macbeth sieht ein Gespenst. Und aufgrund seiner Imaginationskraft sehen wir als Zuschauer es auch.

(Martin Krumbholz, SZ)

Anmeldeschluss 02.04.2022 / Das Kartenkontingent ist auf 10 Teilnehmer begrenzt.

Der Tatortreiniger

Michael Schäfer Regie

Jan Schuba Heiko „Schotty“ Schotte

Petra Nadolny Verschiedene

Laura Vorgang Verschiedene

 

Heiko „Schotty“ Schotte ist Tatortreiniger und immer zur Stelle, wenn andere das kalte Grauen packt. Bei seiner ungewöhnlichen Arbeit trifft Schotty auf sehr skurrile Typen, denen er mit seiner entwaffnend kauzigen Art so manches dunkles Geheimnis entlockt. Eines ist sicher: Wenn Lachen auf Verbrechen trifft, dann kann Schotty nicht weit sein.

Erleben sie drei Episoden der beliebten TV Serie für die Bühne adaptiert. Ein spannendes und zugleich humorvolles Erlebnis!

NICHT ÜBER MEIN SOFA

Schotty wird in die Villa der reichen Witwe Frau Hellenkamp gerufen. Hier ist ein Einbrecher ums Leben gekommen, als er auf der Flucht eine Treppe hinabstürzte. Das behauptet zumindest die alte Dame. Während Schotty seiner Arbeit nachgeht, findet er jedoch Beweise dafür, dass Frau Hellenkamp den Einbrecher kaltblütig mit einem Golfschläger erschlagen hat, nachdem dieser das wertvolle Sofa aufgeschlitzt hatte. Als Schotty ankündigt, die Polizei rufen zu wollen, versucht die rüstig selbstbewusste Dame sein Schweigen zu erkaufen: mit einem Maserati – Schottys Traumwagen.

ÖZGÜR

Tatortreiniger Heiko Schotte trifft in einer abgelegenen Pension auf die hochschwangere Silke. Nicht nur aufgrund des einsetzenden Blasensprungs gerät Schotty schon bald in Panik: Die Norddeutsche will ihren Sohn Özgür nennen. Eine von Wehen durchzogene Diskussion um Namen, Vorurteile und die kleinen und großen Hürden im Leben eines heranwachsenden Kindes entbrennt.

GESCHMACKSSACHE

Die Psychotherapeutin Dr. Falkenbach wurde von einem ihrer Klienten erstochen. Schotty soll das Blutbad aufputzen. Da erscheint ihm plötzlich der Geist von Frau Dr. Falkenbach und zwingt Schotty ein therapeutisches Gespräch auf. Durch den zufälligen Besuch einer eher korpulenten Klientinnen der Therapeutin wird Schotty mit seinen Klischees über Frauen konfrontiert – und muss sich schließlich fragen, ob er mit ihr nicht die Liebe seines Lebens hat gehen lassen…

Diese Produktion wird gefördert durch die Beauftragte der Bundesregierung für Kultur und Medien.

Im Theater gilt bisher die 2G-Regelung und Maskenpflicht am Sitzplatz.

Kartenreservierung in der Geschäftsstelle des Kulturkreises unter:

Telefon:  +49 178 8111 539
E-Mail: kontakt@kulturkreis-hoesel.de

Die Karten können dann an der Abendkasse bar oder mit EC-Karte bezahlt werden.

Tschechow – DER BÄR & DER HEIRATSANTRAG

DER BÄR – DER HEIRATSANTRAG
von Anton Tschechow
Zwei kleine Komödien-Klassiker über Mann und Frau, Missverständnisse und die Schwierigkeit,
über das zu sprechen, weswegen man sich eigentlich auf den Weg gemacht hat.

Michael Schäfer Regie

Verena Wüstkamp Witwe Popowa

Slim Weidenfeld Gutsbesitzer Smirnoff

Markus Rührer Diener Luca

DER BÄR
Der Gutsbesitzer Smirnoff stürmt das Haus der trauernden Witwe Popowa. Er will die Schulden
ihres verstorbenen Mannes eintreiben. Doch die weigert sich hartnäckig. Sturheit gegen Sturheit.
Dabei entbrennt ein heftiger Kampf zwischen den Geschlechtern, der so manches Vorurteil zum
Wanken bringt.
Seit seiner Uraufführung 1888 ist der Einakter DER BÄR eines der meist gespielten Stücke von Anton
Tschechow, das bis heute nicht an Witz und Spannung eingebüßt hat.

DER HEIRATSANTRAG
Der gut situierte, doch etwas hypochondrische Junggeselle Lomov bittet seinen Nachbarn
Cubukov um die Hand seiner Tochter Natalja. Froh darüber, dass er das streitsüchtige
Mädchen endlich unter die Haube bringen kann, signalisiert der Vater sein Einverständnis.
Doch da hat er die Rechnung ohne die Tochter gemacht. Noch bevor der völlig nervöse Lomov
seinen Heiratsantrag vorbringen kann, gerät er mit Natalja in einen heftigen Streit über eine
Grenzwiese zwischen ihren Ländereien. Ein glückliches Ende dieser „Romanze“ ist noch lange
nicht in Sicht.

Diese Produktion wird gefördert durch die Beauftragte der Bundesregierung für Kultur und Medien.

Im Theater gilt bisher die 2G-Regelung und Maskenpflicht am Sitzplatz.

Kartenreservierung in der Geschäftsstelle des Kulturkreises unter:

Telefon:  +49 178 8111 539
E-Mail: kontakt@kulturkreis-hoesel.de

Die Karten können dann an der Abendkasse bar oder mit EC-Karte bezahlt werden.

Der Mann, der eine Blume sein wollte.

Es reicht einem Mann nicht mehr, einfach nur ein Mann zu sein, der täglich zur Arbeit geht, in seiner Freizeit Fußball spielt und zu Hause fernsieht. Er möchte eine Blume sein und auf einer Wiese stehen. Zuerst eine Butterblume, dann eine hochgewachsene rote Mohnblume, danach die Blume an einem Strauch, die unerhört gut duftet, daraufhin eine Blume an einer Linde, über der Welt schwebend, und schließlich die Blume, die ganz oben auf einem Berg als einzige blüht. Als der Mann lange genug eine Blume war, will er eine Frau sein und Kleider tragen in allen Farben, an die er nur denken kann. Als Frau kann er Blumen im Haar haben und lange Röcke anziehen, die weit schwingen, wenn er sich dreht. Am Ende wird er wieder ein Mann, der zum Fasching als Blumenwiese geht und so sein Glück findet.

Mit diesem poetischen und feinfühligen Text beschreibt Anja Tuckermann eine Fantasiereise über alle Grenzen hinweg! Nicht nur träumen, einfach machen!

Eine Aufführung des Jungen Schauspielhauses Düsseldorf.

Bildrechte: © Thomas Rabsch
Auf dem Bild: Jonathan Gyles


Die Veranstaltung am 29.09.2021 um 10:00 Uhr ist ausschließlich für die Höseler Kindergärten reserviert!


Da es eine Testpflicht für Kinder bis 6 Jahren nicht gibt, empfehlen die Kindergärten den Eltern, ihre Kinder am Morgen der Veranstaltung mit einem Selbsttest zu testen.


Hinweis: Alle Veranstaltungen finden unter den im Zeitpunkt der einzelnen Veranstaltung geltenden Corona-Bestimmungen statt. Da sich diese je nach Entwicklung der Pandemie laufend ändern, finden Sie die aktuellen Bestimmungen unter https://www.land.nrw/corona und unter https://www.rmg-ratingen.de/corona-infos/