Bochum – Bodenschätze und „Weltsichten“ Untertage

Bochum ist für Kohle-Bergbau bekannt, obwohl dieser nicht mehr aktiv betrieben wird. Es gibt jedoch dort noch viel über diesen Bodenschatz zu entdecken. Vorerst bleiben wir über Tage und besuchen das neulich wieder eröffnete Deutsche Bergbau-Museum, wo der Bergbau von der Steinzeit bis in die Zukunft, die Ressourcen der Erde und auch Kunst über den Bergbau präsentiert wird. Nach der Führung gibt es etwas Zeit, um die verschiedenen Bereiche zu erkunden.

Anschließend Fahrt nach Hattingen zur Mittagspause im Haus Kemnade, die mittelalterliche Wasserburg mit Musikinstrumentensammlung. Dann geht es Untertage, besser gesagt ins Museum Untertage – landschaftsschonend unter der Erde gebaut – im Bochumer Schlosspark, wo etwa 350 Werke der Landschaftskunst ab dem 15. Jahrhundert vom klassischen Ölgemälde bis zur raumfüllenden Video-Sound-Installation während der Führung zu bewundern sind. Vor der Heimfahrt gibt es auch Zeit für einen Kaffee im „Baristoteles“ im Bochumer Schloßpark.

Die Veranstaltung ist auf eine Personenzahl von 20 Teilnehmern begrenzt.

Kulturkreis Hösel Spaziergang ins Vogelsangbachtal

Spaziergang des Kulturkreises Hösel

Die Spaziergänge des Höseler Kulturkreises dauern im Durchschnitt 2 Stunden, sind für alle Altersgruppen machbar und haben immer eine Einkehr unterwegs oder am Ende. Spaziergänge sind gerade in diesen Zeiten beliebt und kommunikativ.

Die Höseler Umgebung bietet für dieses Format beste Voraussetzungen.

Da die Strecke vorher auf ihre Eignung auch unter Berücksichtigung der Wetterverhältnisse geprüft wird, kann hier der genaue Verlauf des Spaziergangs noch nicht wiedergegeben werden ebensowenig wie das Wetter selbst. Daher ist der Spaziergang des Höseler Kulturkreises gewissermaßen ein Ausflug ins Blaue, immer aber ins Grüne.

Feste Schuhe und wettergerechte Kleidung erleichtern den Spaziergang.

Vorherige Anmeldung bis 10.9. bei Edzard Traumann 02102-67143

Im Jahre 1987 haben sich in NRW  37 Städte mit besonders gut erhaltenen Stadtkernen zur „Arbeitsgemeinschaft Historische Stadtkerne“ zusammengeschlossen. Diese widmen sich ganz besonders der Pflege und Entwicklung ihres städtebaulichen Erbes. Hierdurch konnten sich viele historische Stadtkerne ihren besonderen Charme erhalten. So auch der „Alte Flecken“ in Freudenberg – mit seinen 86 Fachwerkgebäuden  eine der sehenswertesten Altstädte Südwestfalens. Während des  etwa zweistündigen Spaziergangs werden wir mit unserem Stadtführer die Sehenswürdigkeiten erkunden.
Nach einem guten Mittagessen  werden wir noch eine Führung durch das Technikmuseum mit seiner Dampfmaschine und seiner historischen Maschinenwerkstatt haben.
 
 
Bildquelle: © Stadt Freudenberg

Wehrhahn-Linie Düsseldorf und Urban ART Walk

Die U-Bahn als Museum

 

Tagesfahrt nach Aachen

Ludwig Forum „Lust der Täuschung“ – Stadt- und Domführung

 

Die Margarethenhöhe

„Aufbruch im Westen“ – Das Leben in der Künstlerkolonie

 

Der Alte Stahlhof – „Geburtsort“ von NRW

90-minütige Führung 

 

Die Mack-Kapelle als Gesamtkunstwerk

Die Mack-Kapelle in Neuss gilt unter Kunstinteressierten längst als ein Geheimtipp. Die Hauskapelle im 1. Obergeschoss des neobarocken Marianum in Neuss ist zu einem Erlebnis- und Begegnungsort von Sakralität und zeitgenössischer Kunst geworden.
 
Der international gefeierte Künstler Heinz Mack hat die Kapelle als Gesamtkunstwerk neu gestaltet. Sämtliche bautechnischen und innenarchitektonischen Komponenten wie Lichtführung, Farbe, Mobiliar, Fenster- und Prinzipalstücke sind aufeinander abgestimmt und zeigen sich in der für den Künstler klaren Formensprache. In Macks Gesamtkonzept sind Licht und Farbe die zentrale Gestaltungsidee. Besonders eindrucksvoll wird dies in den zwölf facettenreichen Glasfenstern zum Schöpfungsmythos dokumentiert.
 
Für die Führung konnten wir Herrn Helmut Friedberg gewinnen, der Gründungsmitglied des Förderkreises der Mack-Kapelle ist. Mit diesem ausgewiesenen Kenner des Bauwerks und seiner Entstehungsgeschichte können wir uns auf eine lebendige und engagierte Führung freuen.
 
Im Anschluss ist in unmittelbarer Nähe ein gemeinsames  Mittagessen geplant (nicht im Preis inbegriffen). Bitte geben Sie bei Ihrer Anmeldung an, ob Sie eine Mitfahrgelegenheit bieten oder benötigen.
 
 
Bildquelle: © M.Paprotta

Das Rathaus zu Düsseldorf

1,5-stündige Führung

 

Atelierbesuch bei Paul Schwer

Paul Schwer (geb. 1951 in Schonach im Schwarzwald) ist ein deutscher Installationskünstler. Schwer studierte von 1981 bis 1988 an der Kunstakademie Düsseldorf als Meisterschüler unter Erwin Heerich. Seit 2007 ist er Gastdozent der Kunstakademie Münster. Paul Schwer ist Mitglied im Deutschen Künstlerbund und lebt in Düsseldorf. Nach zahlreichen internationalen Ausstellungen sind seine Arbeiten mit Licht und transparenten Stoffen aus Plexiglas und Polyester in vielen öffentlichen und privaten Sammlungen vertreten. Seine unverwechselbare Technik, bemalte und bedruckte Plexiglasplatten unter großer Hitzeeinwirkung ganz individuell zu formen bzw. zu verformen, lässt einzigartige farbintensive Objekte entstehen, die zwischen Malerei und Skulptur zu stehen scheinen. Die angewandte Hitze verändert auch die zuvor aufgetragene Farbe, lässt kleine Risse und Muster entstehen, durch die die Oberfläche sehr lebendig wirkt. Die schließlich entstandenen individuell geformten Objekte ruhen als Farbkörper mit kraftvoller Präsenz im Raum und laden uns ein, unsere Position hierzu zu finden.

 
Bildquelle: © Künstlerfoto